LEPOL®-Vorwärmer

Der LEPOL®-Vorwärmer (von Polysius entwickelt und 1928 zum erstenmal gebaut) operiert nach dem Prinzip des Wanderrostes und ist auch heute noch ein geeignetes Verfahren für abriebempfindliche Materialien. Voraussetzung ist ein gewisses Stückgrößen-Band. Daher wird der LEPOL® auch zur Pellet/Brikett-Trocknung und -Härtung eingesetzt.

LEPOL®-Anlage in DeutschlandLEPOL®-Anlage in Deutschland
Modell einer Lepol®-AnlageModell einer Lepol®-Anlage zur Vorreduktion von Erzpellets.

Eine Schüttung mit konstanter Höhe wird auf ein längsgeschlitztes Plattenband aufgegeben, das sich mit einstellbarer Geschwindigkeit in Richtung Drehofen bewegt. Die heißen Drehofenabgase durchströmen Plattenband und Materialschüttung von oben nach unten. Bei Bedarf wird der LEPOL® auch mit zwei Kammern ausgestattet, was dann die mehrfache Nutzung des Gases ermöglicht. Die Abgase aus dem Drehofen können dabei bis auf ca. 100 °C abgekühlt werden, d.h. die enthaltene Wärme ist nahezu vollständig auf das vorzuwärmende Material abgegeben.


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