
Kühltrommel - direkt oder indirekt
Kühltrommeln stellen (wie die Trockentrommeln auch) eine sehr gute Möglichkeit der Materialbehandlung hinter einem wärmetechnischen Prozess dar.
Direkt arbeitende Trommeln können zur Materialkühlung mit Umgebungsluft beaufschlagt werden. Die dabei anfallende erwärmte Luft lässt sich z.B. als Sekundärluft für einen Ofenbrenner nutzen. Ebenso ist es möglich, durch Eindüsen von Wasser die Materialtemperatur sehr schnell und effektiv zu senken. Eine Regelung der Wassermenge erreicht, dass nur soviel Wasser eingedüst wird, wie für den Kühleffekt nötig ist. Eine Kombination der beiden Kühlmedien ist ebenfalls möglich.
Indirekte Kühltrommeln arbeiten zumeist mit Wasser und stellen durch ihre Konstruktion sicher, dass das Kühlgut nicht mit dem Kühlmedium in Berührung kommt.
Die Trommeln sind üblicherweise zweifach gelagert und mit eingeschweißten Laufringen versehen. Ein Kettenantrieb (Umschlingung oder Schmiegung) treibt die Trommel an. Für große Leistungen sind auch andere Lösungen, wie lose Laufringe, Zahnkranz/Ritzel-Antrieb usw., denkbar.
